Wie politisch darf ein „Wort zum Sonntag“ sein?

Der Aufsatz von Jörg Zink beschreibt ein bis heute sehr aktuelles Thema. Er erschien 1978 in einer Festschrift zum 70. Geburtstag seines ehemaligen Doktorvaters, des Hamburger Theologen Helmut Thielicke.

Wie politisch darf ein „Wort zum Sonntag“ sein?
Gesichtspunkte für den Beitrag der Kirche im Fernsehen

Fußball und Folter

25. Juni 1977. Es war ein Musterfall. Die Fußballwelt begann nach Argentinien zu blicken. Ein Arzt sprach das „Wort zum Sonntag“: Ob es nicht Anlass zu geistlichem Nachdenken gebe, dass ein Land wie Argentinien unseren Herzen so nahe sei, wenn dort Fußball gespielt werde – so nahe, als liege es nebenan –, und dasselbe Land hinter dem Mond liege, wenn dort die Opfer von Gewalt, Folter und Menschenverachtung nach uns schrien? Ob der Fußball da keine Mission habe? Weiterlesen